Am 26. März 2024 wurden in Malindi an Kenias Küste erstmals Leichname von Opfern der Shakahola-Tragödie an Angehörige übergeben. Die Kenya News Agency berichtete, dass drei Familien der ersten sieben Opfer ab 8 Uhr eintrafen, Identitätsprüfungen und Beratung durchliefen und die Leichname anschließend von staatlichen Pathologen und Forensikern erhielten. Lokale Berichte dokumentierten zudem Familien, die an der Krankenhausleichenhalle warteten. Von 429 Leichnamen waren damals 34 per DNA Familien zugeordnet. Auch benachrichtigte Angehörige mussten nacheinander Registrierung, Überprüfung und psychosoziale Betreuung durchlaufen. Eine Familie hatte acht Menschen verloren und erhielt an diesem Tag vier Leichname. Die Reihenfolge diente nicht nur der Effizienz, sondern verhinderte Verwechslungen, unterstützte Trauernde und stellte nach einer Massentragödie Namen und Familienbeziehungen wieder her.